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Das man auch positiv über ein Techno Event berichten kann zeigte sich am Montagmorgen (04.08.2003) in der Rhein-Hunsrück Zeitung. 50 000 genossen die Sommernächte
Es ist in jedem Jahr das größte Ereignis im Rhein-Hunsrück-Kreis. „Nature One", die gigantische Raver-Party auf der ehemaligen Raketen-Station Pydna bei Hasselbach fegte zum neunten Mal über unsere Region hinweg. Die Hunsrücker in den umliegenden Ortschaften haben sich schon lange gut darauf eingestellt. RHEIN-HUNSRÜCK. Man weiß halt, was man hat an den Techno-Jüngern. Dass die nächtelang durchtanzen „ bis der Arzt kommt" und dass man am besten - wenn man empfindlich gegen Lärm ist - nachts Balkontüren und Fenster verschließt, ist nichts Neues mehr. Doch das mit dem Lärm hielt sich diesmal in Grenzen. Das Gedröhne der Bässe und die stampfenden Beats waren nicht so heftig in den umliegenden Ortschaften zu hören.Laut genug war's trotzdem noch auf den Dancefloors. Und wie immer hatten die 50000 Raver wieder gute Laune mitgebracht: strahlende Gesichter nicht nur auf den Tanzflächen, sondern auch freundliche junge Leute an den Tankstellen und in den Geschäften oder beim Duschen im Kastellauner Schwimmbad.
Die Polizei war ebenfalls
zufrieden. Bis Redaktionsschluss gab es nichts Gravierendes zu melden.
„Ein friedliches, flippiges und nicht unangenehmes Publikum", brachte es
ein Polizeisprecher auf den Punkt. Thema Drogen? Klar, bei 50 000 Ravern
wird konsumiert. Die Polizeikontrollen an den Zufahrtsstraßen ergaben aber
„nichts, was aus dem Rahmen fällt", so die Polizei. Noch bis gestern Abend
wurden die Abreisenden kontrolliert, ebenso wie die Ankömmlinge an den
Vortagen. Genaue Zahlen lagen gestern noch nicht vor. Drei Dealer gingen
den Ordnungshütern jedenfalls ins Netz. Sie hatten Ecstasy, Amphetamine
und LSD in größeren Mengen und viel Bargeld bei sich. Eine gestern Morgen
vermisste junge Frau tauchte wieder auf. Verkehrstechnisch erwies sich die
Leitung der Anreisenden von Norden und Süden als sehr praktikabel. Größere
Staus blieben aus. Das starke Verkehrsaufkommen auf der
Hunsrückhöhenstraße durch die Großveranstaltung nutzten Gödenrother
Bürger, um für ihre Umgehungsstraße zu werben. Obwohl die Umgehung im
Bundesverkehrswegeplan mit Dringlichkeit eingestuft ist, pochen die Bürger
auf baldige Umsetzung und verteilten Flugblätter. Ab und zu stoppten sie
kurz den Verkehrsfluss durch Überqueren der Hunsrückhöhenstraße. Mit
kurzen Aussetzern hatten auch die Sanitäter auf der Pydna zu tun.
Kreislauf Probleme durch Überhitzung lautete die häufigste Diagnose. Und
heiß wurde es auf den Tanzflächen allemal. Das laue Sommerwetter bescherte
den Besuchern beste Party-Bedingungen. Die Musik muss man sicher nicht
mögen. Der guten Laune, die stets auf der Veranstaltung herrscht, kann man
sich allerdings schwer entziehen. Eine gigantische Party, bei der 50 000
junge Menschen ihren Spaß haben. Was will man mehr? Wir freuen uns aufs
nächste Jahr!
In dem Bericht steht nicht
einmal das Wort Müll (fällt wohl bei jeder größeren Veranstaltung an) Es war einfach toll mal einen Bericht zu lesen wo nicht alles was mit Techno zu tun hat in ein Negatives Bild gerückt wird. Danke an die Rhein Hunsrück Zeitung das ich das mal erleben durfte und darum noch mal zwei Sätze aus dem Artikel, weil man die in der Regionalen Presse wohl nicht wieder finden wird. „Ein friedliches, flippiges und nicht unangenehmes Publikum"
Eine gigantische Party, bei
der 50 000 junge Menschen ihren Spaß haben. Was will man mehr? Wir freuen
uns aufs nächste Jahr! |
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