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Stadt
prüft rechtliche Schritte, um Disko zu schließen Pasternak will Orbit vermieten Von
Stefani Franzke PEINE.
Es läuft alles auf einen juristischen Streit hinaus: Die Peiner
Techno-Disko Orbit hatte am vergangenen Sonnabend geöffnet - obwohl die
Stadt Peine dem Geschäftsführer der Techno-Disko, Ingo Pasternak, keine
neue Gaststätten-Konzession erteilt hatte. Die
Stadt Peine und der Geschäftsführer der Orbit-GmbH lassen nun weitere
rechtliche Schritte prüfen. Es entwickelt sich eine ganz ähnliche
Auseinandersetzung wie im vergangenen Jahr zwischen der Stadt und dem
vorherigen Betreiber der Disko (damals hieß sie noch A 2), Reimer Rohwer. Auch
die Stadt Peine äußert sich in Sachen Orbit nur ganz vorsichtig:
"Die Disko war geöffnet - und das wird Konsequenzen haben",
erklärte Erster Stadtrat Günter Langeheine. Er wusste zwar gestern noch
nicht genau, unter welchen Voraussetzungen das Orbit am Sonnabend geöffnet
hatte, doch "auch wenn die Veranstaltung als geschlossene
Gesellschaft ausgegeben war, läuft das irgendwann auf eine Schließung
der Disko hin", sagte Langeheine. "Der Ausschank von
alkoholischen Getränken ist an eine Gaststätten-Konzession gebunden -
auch bei Vereinsveranstaltungen", erklärte Thomas Severin,
Pressesprecher der Stadt Peine, die Rechtslage. Am
31. Dezember war die letzte Konzession Pasternaks abgelaufen. Die Stadt
hatte die Erlaubnis zum Betreiben der Disko jeweils nur monatsweise
erteilt. Gründe waren unter anderem der Drogenhandel und der Drogenkonsum
im Umfeld des A 2. Als Pasternak die Disko im vergangenen Sommer übernahm,
hatte er einige Maßnahmen zu Bewältigung dieses Problems mit der Stadt
und der Polizei abgesprochen. "Allerdings hat der Geschäftsführer
diese Probleme nicht in den Griff bekommen", hatte Langeheine in der
vergangenen Woche erklärt. Daher verweigere die Verwaltung nun eine
Konzession. Unter anderem hätten nicht genug Kontrollen auf dem Parkplatz
der Disko stattgefunden. Dort hätte die Polizei immer wieder Verstöße
gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, berichtete der Erste
Stadtrat.
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Artikel der Peiner Nachrichten vom 08.01.2002 |
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