Terror gegen die Loveparade ?

 
Bombenanschlag auf die "Love-Parade" geplant

Hamburg (dpa) - Die Berliner Sicherheitsbehörden ermitteln nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung wegen eines möglicherweise geplanten Attentats auf die Love Parade am 13. Juli in der Hauptstadt. Nach Hinweisen eines V-Mannes sollen arabische Terroristen angeblich planen, während der Großveranstaltung, zu der mehr als eine Million Teilnehmer erwartet werden, eine Autobombe zu zünden.

Die «Bild»-Zeitung zitiert aus einem vertraulichen Papier des Landeskriminalamtes, in dem es unter anderem heißt: «Hinsichtlich der Anschlagvorbereitung für die Love Parade ist geplant, ein Kfz mit Sprengstoff und entsprechendem Zünder an exponierter Stelle zu etablieren.» Dem V-Mann zufolge sollen mit Hilfe albanischer Moslems bereits am 12. Juni fünf Kilo Sprengstoff in einem Auto in die Hauptstadt geschmuggelt worden sein. Eine weitere Sprengstoff-Lieferung sei für das vergangene Wochenende verabredet gewesen, berichtet die Zeitung weiter.

dpa Meldung vom 25.05.2002

 

Terror-Warnung für Love-Parade?

A uf das Rave-Event in Berlin ist angeblich ein Anschlag geplant gewesen, Osama bin Laden sollte hinter der möglichen Aktion stecken. Von dem El-Kaida-Chef beauftragte Terroristen würden während der Großveranstaltung am 13. Juli in Berlin versuchen, eine Autobombe zu zünden, berichtete die „Bild"-Zeitung. Zu der Großveranstaltung werden mehr als eine Million Menschen erwartet.
Das Blatt zitierte aus einem vertraulichen Papier des Landeskriminalamtes, in dem es unter anderem heiße: „Hinsichtlich der Anschlagsvorbereitungen für die Love Parade ist geplant, ein Kfz mit Sprengstoff und entsprechendem Zünder an exponierter Stelle zu etablieren.“
Einem V-Mann zufolge sollen mit Hilfe albanischer Moslems bereits am 12. Juni fünf Kilo Sprengstoff in einem Auto in die Hauptstadt geschmuggelt worden sein. Eine weitere Sprengstofflieferung sei für das vergangene Wochenende verabredet gewesen, so das Blatt.

LKA gibt Entwarnung

Das Berliner Landeskriminalamt wies die Terrorwarnung zwei Tage später entschieden zurück. Raver bei der diesjährigen Love Parade hätten nichts zu befürchten. Der Leiter des LKA in der Hauptstadt, Peter-Michael Haeberer, erklärte, Hinweise auf einen angeblich geplanten Terroranschlag auf den größten Techno-Umzug der Welt hätten von seiner Behörde entkräftet werden können. „Es gibt keinen Anlass zur Sorge“, sagte er. Es liege „nicht der geringste Grund“ vor, die Absage der Veranstaltung zu empfehlen.
Der Zeitungsbericht habe „unbegründete Ängste“ h
ervorgerufen, kritisierte Haeberer. In der Vergangenheit seien vor Großveranstaltungen häufiger Drohungen „von verantwortungslosen Tätern“ bei den Sicherheitsbehörden eingegangen. Diese Hinweise würden gerade nach den Ereignissen vom 11. September 2001 sorgfältig geprüft.

Focusartikel vom 25.06.2002
 

Make Love not War !

Die Berliner Bild Zeitung veröffentlichte in ihrer Ausgabe vom 25.06.02 einen Bericht über einen angeblich geplanten Terroranschlag arabischer Terroristen.
Lustig findet das hier keiner, aber Ernst nehmen können wir das auch nicht, da uns weder das LKA die Richtigkeit des Artikels bestätigen konnte, noch bei der Loveparade Hinweise über solch geplante Aktivitäten eingegangen sind.

Nachfolgend die offizielle Stellungnahme von Fabian Lenz, Geschäftsführer
der Loveparade Berlin GmbH, zu einer Meldung aus der Bild vom 25.Juni 2002:

"Wir haben auch nach Rücksprache mit dem LKA keinerlei Hinweise, die die verbreitete Meldung in der Boulevardpresse bestätigen können. Die Teilnehmer der Loveparade sind unseres Erachtens keiner größeren Gefahr ausgesetzt, als Teilnehmer jeder anderen Großveranstaltung auf der Welt."

25.06.2002 LOVEPARADE 2002 - Loveparade Statement

Hallo Erdlinge !

Heute am 25.06.2002  verbreitete sich in den Medien die Nachricht das auf der Loveparade ein Terror Anschlag verübt werden soll.

Unser Statement dazu:

Wir sind der Meinung das man sicherlich solche Warnungen nicht unterschätzen sollte.  Die radikal islamistische AL KAIDA hat in der Vergangenheit wohl bewiesen das Sie bereit sind tausende Menschen ohne mit der Wimper zu zucken zu töten.

Jedoch wollen wir mal einen kühlen Kopf bewahren und die ganze Situation einmal sachlich sehen.

Wenn diese Warnung wirklich so super Ernst zu nehmen wäre, wieso hat dann das BKA die Loveparade nicht sofort untersagt?

Wer hat diese Message verbreitet? > Mann sprang in Fleischwolf ... BILD sprach als erstes mit der Frikadelle<

Erinnern wir uns nicht alle an die Panikmache im September / Oktober ?
Münchener Oktoberfest / Terrorwarnungen
Das einzige was dort wirklich dramatisch war, waren die Einbußen in den Kassen.

Wenn wir jetzt anfangen uns dem Terror zu beugen dann können und dürfen wir nie wieder :

In ein Flugzeug steigen, in eine U-Bahn Station gehen, nie wieder mit dem Bus fahren, nie wieder in die Disco gehen, alle Großevents meiden, keine Parade, keine Nature One, nie wieder Urlaub, Großstädte meiden, und das bei den Frauen doch so beliebte shoppen in einem großen Einkaufzentrum oder auf einer belebten Fußgängerzone fällt aus und Eis oder Bier im freien genießen fällt dann auch weg.

Also bleiben wir ab heute zu Hause und schließen uns ein. Lassen wir doch Boten unsere Einkäufe vorbeibringen. Solange das Geld reicht. Weil irgendwann fällt ja auch die Arbeit flach. Dann kommt ein Gewitter und der Blitz schlägt in unser Haus ein und dann brennt unsere Hütte ab .....

Und dann?

Wie gesagt möchten wir hier nichts runterspielen ... und der Terror lebt mit uns ... leider....

Die Loveparade steht für Liebe & Frieden und genau das ist der Punkt an dem wir sagen :

WIR SIND DABEI !!!!!!!

Gegen den Terror und für viel viel Liebe & Frieden auf dieser Welt.

Euer Alien Invasion / Alien Storm Team

Statement Alien Invasion / Alien Storm (Wagenbetreiber)

Terrorwarnung für Love Parade aufgehoben

Die Party kann steigen: Die Hinweise auf einen angeblich geplanten Terroranschlag auf die diesjährige Love Parade am 13. Juli in Berlin konnten vom Landeskriminalamt entkräftet werden.

Berlin - Das teilte LKA-Chef Peter-Michael Haeberer am Donnerstag mit. "Es gibt keinen Anlass zur Sorge", sagte er. Es liege "nicht der geringste Grund" vor, die Absage der Veranstaltung zu empfehlen.

Ein zwei Tage zuvor erschienener Bericht der "Bild-Zeitung", wonach arabische Terroristen möglicherweise während der Love Parade eine Autobombe zünden wollten, habe "unbegründete Ängste" hervorgerufen, kritisierte Haeberer. Die Meldung ging zurück auf die Berichte eines V-Mannes der Polizei. Dieser hatte gemeldet, die Attentäter hätten angeblich schon Sprengstoff für den Anschlag nach Berlin geschmuggelt. Nun stellte sich heraus, dass der Tipgeber sich dies nur "zusammengereimt" habe, berichtet die "Berliner Zeitung".

Die Polizei hatte in einer ersten Reaktion die Berichte weder dementieren noch bestätigen wollen. Dagegen hatten die Veranstalter bereits am Dienstag nach Gesprächen mit dem LKA erklärt, es gebe keinerlei Hinweise, die die verbreitete Meldung bestätigen können. "Die Teilnehmer sind keiner größeren Gefahr ausgesetzt als Teilnehmer jeder anderen Großveranstaltung auf der Welt", sagte der Geschäftsführer der Love Parade Berlin GmbH, Fabian Lenz.

Quelle : Spiegel Online

BERICHT ÜBER ANSCHLAG AUF DIE LOVE PARADE

Ein Tiefschlag für die Fahnder

Von Matthias Gebauer

Von einem V-Mann hatte das Berliner Landeskriminalamt kürzlich vage Hinweise für die angebliche Planung eines Sprengstoffanschlags auf die Love Parade am 13. Juli bekommen. Viel wussten die Fahnder noch nicht, da berichtete die "Bild"-Zeitung schon über die Ermittlungen. Nun sind die Beamten besorgt um ihren Informanten.

Berlin - Zum Ermitteln kam am Dienstag kaum einer mehr bei der Abteilung 5 des Berliner Landeskriminalamtes (LKA). Wenn die Staatsschützer nicht in hektisch einberufenen Sitzungen die Lage besprachen, mussten sie Kollegen von der Innenrevision zusehen, wie die fast jedes der verfügbaren Faxgeräte abbauten und versiegelten. Grund für die interne Fahndung nach einem Informations-Leck in der Behörde war ein für die Ermittler ärgerlicher Zeitungsbericht, der mit Informationen aus der Behörde gespickt war.

Denn was die "Bild"-Zeitung am Montag recht detailliert berichtete, wussten selbst innerhalb der Behörde nicht nur wenige. Die Fahnder aus der Abteilung Staatsschutz, zuständig für die Terrorismusabwehr, hatten kürzlich von einem V-Mann Hinweise bekommen, dass eine Gruppe von mehreren arabischen Männern plane, eine Autobombe an der Strecke der Love Parade zu zünden, die am 13. Juli stattfinden soll.

Das löste, nicht nur vor dem Hintergrund der Terrorangriffe des 11. Septembers, beim Staatsschutz hektische Ermittlungen aus. Denn die Paradestrecke, auf der rund eine Million Menschen durch den Tiergarten tanzen sollen, wäre aus Sicht von Terroristen womöglich ein ideales Anschlagziel. Und auch die Motivation möglicher islamistischer Extremisten wäre leicht auszumalen: Die Musik-Parade mit nackten Menschen, Drogenkonsum und freier Liebe im Tiergarten steht exemplarisch für die verhasste hedonistische Lebensweise der westlichen Wohlstandsländer.

Ist schon Sprengstoff in Berlin angekommen?

Grundlage des Artikels unter der Überschrift "Plant Bin Laden einen Anschlag auf die Love Parade?" ist ein Papier des Landeskriminalamtes, das mit dem Behörden-Kürzel "VS - nur für den Dienstgebrauch" klassifiziert ist. Auf einer DIN A4-Seite werden die bisher bekannten Hinweise auf den angeblich geplanten Terror-Coups aufgeführt und am Ende zusammenfasst, dass die Täter offenbar planen, "ein Kfz mit Sprengstoff und entsprechendem Zünder an exponierter Stelle zu etablieren."

Angeblich, so berichtete der V-Mann den Fahndern laut dem Papier, seien für den Anschlag am 12. Juni "bereits 5 Kg Sprengstoff nach Berlin geliefert worden", es seien aber noch mehr Explosivstoffe auf dem Weg vom Balkan nach Berlin. Weiterhin werden in dem internen Bericht alle anderen Erkenntnisse und mögliche Beteiligte beschrieben, die bisher ermittelt werden konnten.

Die Veröffentlichung am Dienstag sorgte nicht nur bei den an dem Fall beteiligten Fahndern für Frust und Wut. "Ganz unabhängig von den konkreten Ermittlungen ist das höchst unverantwortlich", hieß es in der Senatsbehörde für Inneres. Zu den Folgen für die laufenden Recherchen wollte sich offiziell niemand äußern. Doch sie sind für jeden klar, der einen solchen Fall auch nur in einem Krimi gelesen hat: Durch die öffentliche Berichterstattung ist der V-Mann aus dem Umfeld der vermeintlichen Terror-Planer nicht nur als Quelle für die Fahnder verbrannt, sondern vermutlich auch in höchster Gefahr.

Zudem ist die Gruppe der arabischen Männer, die angeblich den Anschlag planen sollen, gewarnt. Sie werden sich folglich wesentlich unauffälliger verhalten als bisher und sich besser abschotten. "Wir stehen ganz bildlich vor einem Scherbenhaufen", konstatierte ein Fahnder nüchtern die Lage. An erster Stelle stehe jetzt der Schutz des Informanten, den das LKA erst kürzlich gewonnen hatte und dessen Glaubwürdigkeit noch gar nicht einzuschätzen ist.

Immer wieder die "abstrakte Gefahr"

Bei allen Pressestellen der zuständigen Behörden folgten die Sprecher einer abgesprochenen Linie: Weder bestätigten sie die laufenden Ermittlungen, noch dementierten sie die Spuren der angeblichen Planung. Klar sei nur, so die Polizeipressestelle, dass die Love Parade nicht abgesagt werden müsse und das seit dem 11. September jede Großveranstaltung einer erhöhten "abstrakten" Gefahr ausgesetzt sei. Aber auch intern wollte niemand die Bedeutung der Hinweise oder eine mögliche Gefährdung konkret kommentieren. Denn auch hier gelten die Regeln, die bei allen Kooperationen mit V-Leuten gelten: Ein solcher Informant kann die Fahnder bewusst in die Irre führen oder genau auf die richtige Spur setzen.

Genau diese Frage, so die am Dienstag immer wieder geäußerte Meinung im LKA, wollte man gerade ermitteln. Jetzt aber seien diese Nachforschungen erheblich gestört worden. Bisher aber haben die Fahnder auch noch keine konkreten Beweise gefunden, welche die Hinweise aus dem Papier bestätigen könnten. Auch der angeblich bereits nach Berlin eingeschmuggelte Sprengstoff konnte bisher nicht sichergestellt werden.

Jagdtrieb als Reaktion auf restriktives Schweigen

Neu ist das Problem der Berichterstattung über laufende Ermittlungen und in letzter Zeit über immer wieder auftauchenden Terror-Warnungen freilich nicht. Stets begründen die Sicherheitsbehörden ihre restriktive Schweigsamkeit mit der angeblichen Gefahr für die weiteren Nachforschungen. In vielen Fällen ist das zwar nur eine Masche, da besonders die Geheimniskrämer unter den Fahndern gern alles für sich behalten, was sie nicht unbedingt sagen müssen.

Dass dieses Verhalten auf der Seite der Journalisten zu einer Art Jagdtrieb führt, überrascht kaum. Ein bisschen also müssen sie die nun betroffenen Ermittler vielleicht auch bei sich selbst die Schuld dafür suchen, dass nicht immer auf ihre Interessen Rücksicht genommen wird, wenn ein heikles Papier erst mal auf den Tisch einer Zeitung gekommen ist - auf welchem Weg und warum auch immer das geschieht. Einen anderer Wunsch wird sich wohl ebenfalls nicht erfüllen: Ganz gleich, wie intensiv die Innenrevision der Berliner Polizei ermittelt, das Leck innerhalb der Behörde wird sie wohl nicht finden.

Quelle: Berlin Online

Polizei vertraut ihrem V-Mann nicht mehr

Anschlagsdrohung gegen Love Parade nicht bestätigt

Andreas Kopietz

Auf die Love Parade in Berlin droht offenbar doch kein Anschlag. Die Polizei hat am Mittwoch offiziell Entwarnung gegeben. Wie berichtet, sollen nach internen Polizeiinformationen islamische Extremisten geplant haben, am Rande des Techno-Spektakels am 13. Juli eine Autobombe zu zünden. Einem vertraulichen Schreiben des Landeskriminalamtes (LKA) zufolge hätten die Terroristen bereits fünf Kilogramm Sprengstoff für die Tat beschafft.

Den Tipp hatte der Staatsschutz des LKA von einem erst kürzlich gewonnenen V-Mann am Wochenende bekommen. Inzwischen hat die Polizei aber Zweifel an der Genauigkeit der Aussagen des V-Mannes. Die Behörde geht davon aus, dass dieser sich wahrscheinlich "etwas zusammengereimt und passend gemacht" hat.

Kein Sprengstoff

Nach Bekanntwerden der vermeintlichen Attentatspläne hatte die Polizei jeglichen Kommentar abgelehnt, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wie es hieß. "Inzwischen wissen wir, dass die betroffenen Personen nichts mit Terroranschlägen zu tun haben, sondern in ganz gewöhnliche Kriminalität verwickelt sind", sagte der stellvertretende LKA-Chef Uwe Schmidt am Mittwoch. Nach seinen Worten haben die Ermittler auch keinen Sprengstoff gefunden. Dieser sollte angeblich in einer Wohnung in Berlin eingelagert worden sein. Schmidt: "Das Ganze sollte man tiefer hängen." Dennoch hat der Staatsschutz seine Ermittlungen noch nicht eingestellt. Genaueres wollte der Schmidt allerdings nicht sagen.

Die Love Parade soll unter anderem auf der Straße des 17. Juni und am Großen Stern stattfinden. Die Veranstalter des Techno-Spektakels erfuhren von dem vermeintlichen Anschlag nach eigener Aussage erst über die Medien. Durch die Polizei seien sie im Ungewissen gelassen worden. Selbst von der Entwarnung hatten sie am Mittwoch noch keine offizielle Nachricht. "Wir wissen nicht, wie viele Besucher uns das jetzt gekostet hat", sagte eine Sprecherin der Love Parade GmbH am Mittwoch. "Bis vor Kurzem haben wir noch mit mehr als einer Million gerechnet."

Quelle: Berlin Online

 

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